Die Seite für die Jugend

 

Kinder und Jugendliche sollen mehr mitreden

 

Die kürzlich veröffentlichte Broschüre “Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

in der Kommune” präsentiert erstmals umfassende Daten über bundesweit

bestehende Beteiligungsmodelle auf der Basis einer quantitativen Erhebung.

Die Daten sind erste Ergebnisse des vom Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts “Modelle gesellschaftlicher

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen”, das vom Deutschen Jugendinstitut

durchgeführt wird. Die Untersuchungsergebnisse, die auf einem Rücklauf von

400 Kommunen basieren, zeigen, dass Kinderbeteiligung inzwischen eine

beachtliche Verbreitung gefunden hat. 153 Kommunen (38 Prozent) führten zum

Zeitpunkt der Befragung Beteiligungsangebote durch. Ob Kinder und Jugendliche

in ihrem Wohnort ein Angebot zum Mitreden und Mitgestalten haben, ist allerdings

stark abhängig von der Größe der Kommune, in der sie leben. Entscheidend für

den Erfolg eines Beteili­gungsmodells ist der gelungene Transfer der Ideen und

Anliegen der Kinder und Jugendlichen in die Entscheidungsabläufe in Politik und

Verwaltung sowie deren Umsetzung in realisierbare Planungen. Um dies zu

verwirklichen, bemühen sich viele Kommunen um geeignete organisatorische

Rahmenbedingungen. Bezugsadresse: Bundesministerium für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend, Bro­schürenstelle,

Postfach 201551, 53123 Bonn; www.bmfsfj.de.

 

 

 

 

 

Satzungsänderung gibt Jugendlichen Stimmrecht

Satzungsänderungen können sehr bedeutsame Auswirkungen haben.

Eine Mitgliedersammlung könnte beschließen, dass jugendliche Mitglieder STIMMRECHT haben sollen.Danach könnten Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren volles Stimmrecht in Mitglieder- und Abteilungsversammlungen haben.

Auch die Wahl in den Vereinsvorstand und in Abteilungsvorstände wäre möglich, wenn die Erziehungsberechtigten zustimmen. Vereinsvorsitzende und Abteilungsleiter müssen allerdings nach wie vor mindestens 18 Jahre alt sein.

 

 

 

 

 

Gute Worte

 

Du kannst Dein Leben nicht verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.

Gorch Fock

 

Das Alter ist wie eine Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen lässt,

treibt oben auf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.

Gertrud von le Fort