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630.-DM - Gesetz - eine tickende Zeitbombe?
(aus SPORT INFORM Heft 24/99)

Der beim LSB als Steuerexperte geschätzte Schatzmeister des
Sportbundes Rheinland hat auf der Landes-Sportkonferenz
das neue 630.-DM - Gesetzt als "tickende Zeitbombe" bezeichnet.
Er sah und sieht vor allem eine hochbrisante Lage und wollte mit seiner
Formulierung die Vereine wachrütteln; vor allem jedoch will er die
politischen Kräfte zum Nachdenken anregen, die dieses Gesetz
beschlossen haben ohne zu wissen was sie tun.
Wer von den Übungsleitern, die viele Vereine beschäftigen,
bis zu 2.400.- DM (ab dem Jahr 2000 dann 3.600.- DM erhält,
ist abgabenfrei. Ist das Entgelt höher, so gilt es sogar zu prüfen,
ob diese Übungsleiter als Arbeitnehmer oder ggf. als Freiberufler
zu bewerten sind. Als Freiberufler gilt wohl, wer in der Woche
sechs Stunden tätig ist. Und obgleich die Übungsleiter vom Fiskus
verschont bleiben, so R. Multrus, besteht die Gefahr,
dass sie aber nicht von der Sozialversicherung befreit sind/bleiben.
Für diese Institutionen sind diese Übungsleiter Angestellte,
für die ihre Vereine die üblichen Sozialabgaben zu entrichten haben.
Was könnte da auf die Vereine zukommen?!
Nachzahlungen, die vom Vereinsvermögen nicht möglich wären,
Haftung des Vorstandes u.v.a.m.
Der Artikel endet: "Wenn Staat und wenn Politik des Landes tatsächlich
im Sport wirkungsvolle Hilfe leisten möchten,
dann muss dieses Bundesgesetzt wenn schon nicht umgestoßen,
dann aber in großen Teilen abgeändert werden.
Über den Bundesrat ist dies nach der deutschen Verfassung möglich!"

Bleibt für uns als SSV nur noch über, dass Sie sich
       a) beim Sportbund Rheinhessen oder beim Landessportbund direkt
           informieren
oder b) bei großem Interesse wir versuchen, dass wir in Worms eine
           diesbezüglich Infoveranstaltung organisieren.
           Lassen Sie uns Ihr Interesse an einer solchen Veranstaltung
           wissen.